Wissenswertes rund um den ersten Besuch beim Kinderarzt
Autor: Dr. Marc Golombeck
Kurz nach der Geburt steht in der Regel der erste Besuch beim Kinderarzt an. Der Anlass kann die erste U-Untersuchung oder aber ein anderes akutes Anliegen rund um die Kindergesundheit sein. Um die Aufregung vor dem ersten Besuch etwas zu verringern, finden Sie hier eine kurze Checkliste zur Vorbereitung auf den ersten Besuch.
1) Das ist gut zu wissen (kurz & beruhigend)
- Etwas Pufferzeit einplanen (Stillen/Füttern, Wickeln, Anziehen dauert oft länger).
- Am besten „Zwiebel-Look“ für das Baby (leicht auszuziehen, Body + Strampler).
- Füttern vor oder nach der Untersuchung ist beides okay – ein sattes Baby ist oft entspannter.
- Fragen am besten alle vorher aufschreiben – im Termin vergisst man schnell etwas.
- Es ist normal, wenn die Eltern sich unsicher fühlen. Dafür ist der erste Termin da.
2) Das sollten Sie mitbringen (WICHTIG)
- Gelbes U-Heft (Untersuchungsheft)
- Impfausweis (falls schon vorhanden)
- Krankenversicherungskarte des Babys oder Versicherungsbescheinigung der Krankenkasse (falls vorhanden)
- Entlassungsbrief aus der Geburtsklinik / Geburtsbericht (falls vorhanden)
- Mutterpass (hilft bei Rückfragen zu Schwangerschaft/Geburt)
- Liste/Info zu Medikamenten (Baby & Mutter), ggf. Allergien
3) Praktisch für unterwegs (SEHR sinnvoll)
- Windeln + Feuchttücher/Watte
- Wickelunterlage (oft vorhanden, aber unterwegs praktisch)
- Wechselkleidung fürs Baby (1–2 Sets)
- Spucktuch/Mulltuch (am besten 2)
- Decke oder Einschlagtuch
- Schnuller (wenn einer benutzt wird)
- Fläschchen/Pre/abgepumpte Milch (falls zugefüttert wird)
- Stillzubehör nach Bedarf (Stilleinlagen, ggf. Stilltuch)
4) Hilfreiche Infos (wenn sie parat sind)
- Geburtsdaten: Entbindungstermin, Geburtsdatum/-zeit, Geburtsgewicht/-länge, Kopfumfang
- Aktuelles Gewicht (falls zuhause/während Hebammenbesuch gewogen wurde)
- Trinkmenge/Stillhäufigkeit: wie oft, wie lange, ggf. Flaschenmenge
- Ausscheidungen: wie viele nasse Windeln/Tag, Stuhlgang (Farbe/ Häufigkeit)
- Besonderheiten seit Entlassung: Gelbsucht, Fieber, Erbrechen, auffällige Atmung etc.